Elfe News

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Border Collies

PSS - Portosystemischer Shunt (Lebershunt)

Utrecht II und Elfes Chance (Stand 21.11.2016)

 

Nun sind wir wieder da aus Utrecht und das mit etwas gemischten Gefühlen. Einerseits mehr als glüchlich über das, was das CT uns heute gezeigt hat - einen extrahepatischen Shunt, der zwar recht groß und kurz ist, der aber auf jeden Fall operiert werden kann und so sind wir dann ohne die kleine Feuer-Elfe zurück nach Deutschland gefahren. Es ist schon hart, wenn man seinen Hund "einfach so" in fremde Hände geben muss aber wir wissen halt auch, dass das nun ihre Chance auf ein ganz normales Leben sein wird.

 

Sie wird nun morgen mit einer Plasma-Transfusion und einigen anderen Medikamenten für die OP vorbereitet und dann Mittwoch Vormittag operiert. Auch wenn heute einige Tränen geflossen sind, glauben wir nun mehr denn je ganz fest daran, dass alles gut verläuft und wir die kleine Feuer-Elfe zusammen mit ihrer Familie am Freitag abholen dürfen.

 

Was wir unbedingt noch erwähnen möchten, ist, dass was uns bislang in der Uni-Klinik Utrecht entgegengebracht wurde. Wenn der Anästhesist den Hund vor der Narkose knuddelt, als wäre es sein eigener, wenn der Prof. sich zu uns auf die Bank im Warteraum setzt um all die Fragen zu beantworten und dann abschließend nach uns sucht, weil er sich gerne noch verabschieden möchte, dann empfinden wir das nicht unbedingt als normal ;-) Diese Herzlichkeit, Freundlichkeit und Fürsorge, die den Tierhaltern und den Patienten entgegengebracht wird und das bei der Größe der Klinik und der Vielzahl der Patienten, ist einfach unglaublich und hat uns allen sehr dabei geholfen, dass wir ganz fest an den positiven Verlauf der OP glauben.

 

Neues von der kleinen Feuerelfe. (Stand 26.10.2016)

 

Heute waren wir in Utrecht in der Uni-Klinik, da wir in Gießen mehr als 3 Monate auf einen Termin warten müssten :-(

 

Leider konnte nach den Voruntersuchungen keine abschließende Diagnose gestellt werden, ob eine OP nun möglich ist oder nicht. Fest steht, dass es sich um ein recht großes Gefäß außerhalb der Leber handelt, allerdings liegt der Eingang des Shunts so ungünstig, dass man diesen mit dem Ultraschall nicht darstellen kann. Es kann also immer noch sein, dass zwar der Hauptteil des Gefäßes außenliegend ist, der Eingang sich aber innenliegend befindet, was die ungünstigere Prognose wäre. Da die kleine Feuerelfe nicht so lange ohne Futter bleiben kann, hat man sich dort entschieden, beide Untersuchungen nicht an einem Tag zu machen und wir werden in gut 3 Wochen erneut nach Utrecht fahren. Dort wird dann durch ein CT der Eingang auf jeden Fall sichtbar sein und es wird die Entscheidung getroffen, ob die OP möglich ist oder doch nicht. Derzeit sprechen aber alle Werte für einen Shunt, der außerhalb der Leber beginnt, was uns ganz viel Hoffnung gibt, dass sie ein ganz normales Leben haben kann.

 

Aufgrund der Tatsache, dass die Diät und die Medikamente wirklich gut anschlagen und keiner merken würde, dass sie in Wirklichkeit so krank ist, haben wir uns mit ihrer Familie zusammen entschieden, dass sie dort vorerst besser aufgehoben ist und mehr Betreuung und Beobachtung bekommt, als dass bei uns möglich ist.

 

 

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